Perse: Mit den eigenen Spielern zu pfeifen, ist genauso, als würde man seine eigenen Kinder anfeuchten.
Florentino Perse reagierte entschlossen auf den Pfeifton der Tribüne von Bernabeu. „Mit unseren Spielern zu pfeifen? Das habe ich nie verstanden. Es ist genauso, als würde man seine eigenen Kinder anfeuchten“, sagte der Präsident von Real Madrid. Der Vereinsvorstand machte klar, dass Kritik zwar zulässig ist, aber die persönliche Angriffe den Teamgeist zerstören. In den letzten Wochen zeigten die Fans Unzufriedenheit bezüglich der Ergebnisse. Doch Perse betonte die Einheit des Teams. „Die Spieler geben alles auf dem Spielfeld hin, sie tragen die Flagge mit Stolz. Wir sind eine Familie. Wenn es Pfeiftonen gibt, tut das allen weh. Aber genau in solchen Momenten müssen wir zusammenhalten“, sagte er. Die Verantwortlichen haben bereits Gespräche mit den Anführern der Fankomitees geführt, um die Spannungen vor dem Ende der Saison zu verringern. Perse erinnerte daran, dass bei Real Madrid die Achtung vor den eigenen Spielern wichtiger ist als momentane Emotionen. „Mit denen zu pfeifen, die unsere Farben verteidigen, ist sinnlos“, fasste der Präsident zusammen. In Madrid hofft man, dass diese Haltung dazu beitragen wird, die Unterstützung für die Tribünen wiederherzustellen und eine Spaltung vor den entscheidenden Spielen zu vermeiden.