„Ich werde Monster mit einer bestimmten Mentalität schaffen“: Alonso stellt dem „Chelsie“-Team eine harte Bedingung vor.
Der baskische Experte, dessen „Bayern“ die Geschichte der Bundesliga neu geschrieben hat, hat nicht die Absicht, den Weg der Londoner zu wiederholen. Laut dem renommierten Insider Jacob Steinberg hat Habib Alonso dem Teamleitung des „Chelsie“ klar gesagt: Sein Ziel ist nicht nur eine taktische Umstrukturierung, sondern eine grundlegende Veränderung der psychologischen Struktur des Teams.
Der Begriff „mentality monsters“ ist seit langem Teil der Philosophie von Alonso. In Leverkusen hat er ein Team, das daran gewöhnt ist, in entscheidenden Spielen zu verlieren, in ein Team verwandelt, das in 51 Spielen nicht verlor. Nun möchte er dieses Niveau auch beim „Stamford Bridge“ einführen.
Für den „Chelsie“ ist das ein Signal für radikale Veränderungen. Nach einer Reihe von Trainerwechseln und instabilen Ergebnissen hat der Verein ein „Syndrom der Zerbrechlichkeit“ entwickelt – die Spieler verloren regelmäßig die Konzentration, wenn sie in der Überzahl waren, oder gaben nach dem ersten Druck des Gegners auf. Alonso verlangt von den Stars maximale Hingabe, Disziplin im Trainingsprozess und Führungsqualitäten auf dem Spielfeld. Es wird erwartet, dass der „Chelsie“ in der nächsten Transferecke eine Liste von Spielern erhält, die nicht den neuen psychologischen Anforderungen entsprechen.
Experten betonen, dass Alonsos Ansatz auf einer Kombination aus taktischer Flexibilität und harter mentaler Vorbereitung beruht. Er sucht keine Ausreden in Terminen oder Verletzungen, sondern konzentriert sich auf die Kontrolle des Prozesses. Wenn die Leitung des „Chelsie“ bereit ist, Alonso bei unpopulären Entscheidungen zu unterstützen, kann der Londoner Verein bereits in den nächsten Saisons wieder als ernstzunehmender Wettbewerber gelten.
Es steht noch eine Prüfung an. Alonso verspricht keine einfache Anpassung, aber er versichert: Wenn seine Methoden erfolgreich sind, wird der „Chelsie“ nicht mehr ein Team sein, das „können“ kann, sondern ein Team, das „müssen“ muss zu gewinnen.