Das Duo hat nicht funktioniert: In „Real“ wird verlangt, dass Mbappé oder Vinicius verkauft werden.
Laut L’Équipe herrscht innerhalb der Führungskräfte des spanischen Vereins ein ernsthaftes Konfliktproblem. Einige Funktionäre sind der Ansicht, dass die technische Zusammenarbeit zwischen Kylian Mbappé und Vinicius Junior auf dem Spielfeld keine erwarteten taktischen Vorteile bringt. Deshalb bestehen sie darauf, dass einer der Spieler bereits in diesem Sommer verliehen wird.
Allerdings scheint die Idee, den Kapitän der französischen Nationalmannschaft zu verlieren, äußerst unwahrscheinlich zu sein. Mbappé kam in den „Königlichen Club“ als wichtiger Bestandteil eines langfristigen Projekts. Sein Vertrag sowie seine globale Medienpräsenz machen einen Wechsel praktisch unmöglich in der aktuellen Situation. Wenn der Druck innerhalb der Struktur zunimmt, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit der brasilianische Flügelspieler betroffen sein.
Laut Experten liegt das Problem nicht in der individuellen Qualifikation der Spieler, sondern in der taktischen Kompatibilität. Beide Spieler bevorzugen es, in der linken Spielerzone zu spielen. Dies führt zu einem Ungleichgewicht im Angriff, belastet eine Seite und reduziert die Vielfalt der Mannschaftsstrategien. Carlo Ancelotti hat bereits versucht, die Platzierung und die Rollenverteilung zu ändern. Doch eine stabile Situation konnte nicht erreicht werden.
Das Sommerfenster für Transfers wird sehr spannend sein. „Real“ steht vor einer strategischen Entscheidung: Sollen sie das Duo behalten und auf die zukünftige Leistung setzen, oder sollen sie einen schmerzhaften, aber taktisch sinnvollen Verkauf vornehmen? Die endgültige Entscheidung liegt bei Florentino Pérez. Seine Position wurde bisher nicht öffentlich gemacht. Doch er bestimmt tatsächlich die Entwicklung des Vereins.