„Betrunkene Raserei und 30 Millionen“: Die Geschehnisse im Umkleideraum des „Zenit“-Teams
Die Emotionen nach dem Gewinn der Goldmedaillen in Sankt Petersburg gingen weit über den üblichen Club-Protokoll hinaus. Im Umkleideraum des „Zenit“-Teams wurden Situationen festgehalten, in denen sowohl die brüderliche Zusammengehörigkeit als auch heftige persönliche Konflikte zum Vorschein kamen. Laut den Quellen versuchte Maxim Gluschkenkow, den 18-jährigen Kondakow dazu zu bringen, den Alkohol mit dem Team zu teilen. Khavbek handelte wie ein älterer Kamerad: „Ein Schluck, aufrichtig! Ein Schluck! Kleiner, bitte!“ Der junge Fußballspieler konnte dem Druck des Teams nicht widerstehen.
Besonders aufmerksamkeitswürdig war auch die finanzielle Situation mit Wendel. Dem Brasilianer wurde direkt im Umkleideraum eine Strafe in Höhe von 30 Millionen Rubel auferlegt – wegen des Versäumnisses bei der Anreise zur Wintervorbereitung. Die Verpflichtung, ein großes Fest für das gesamte Team zu organisieren, wurde dem Spieler übertragen.
Die Spannungen nahmen auch im Angriff zu. Als Alexander Sobolew den Club-Hymne anstimmte, reagierte Andrei Mostovoy mit einer heftigen Reaktion: „Was zum Teufel machst du da, verdammt nochmal?“ Sobolew antwortete ebenfalls in ähnlichem Ton: „Geh zum Teufel!“ Solche Vorfälle zeigen nur noch mehr, wie hoch der Grad der Emotionen in dem Team nach diesem historischen Erfolg ist. Doch sie stellen auch Fragen bezüglich der Disziplin innerhalb des Teams während der Feiern.