Der Kampf um den Eisberg: FХР wirft dem CAS vor, die Verbote der IХФ bezüglich der Teilnahme russischer Spieler an Turnieren aufzuheben.
FХР hat beim Sportgerichtshof (CAS) eine Berufung eingereicht, um die Weigerung der IХФ, die russischen Mannschaften wieder in die Wettkämpfe zu lassen, aufzuheben.
Im März dieses Jahres hat FХР einen Antrag an den Disziplinarkomitee der IХФ gestellt, in dem sie fordert, dass die russischen Mannschaften unverzüglich wieder in die Wettkämpfe aufgenommen werden sollen.
Die Entscheidung, den Fall nach Lausanne zu überstellen, war ein logischer Schritt in dem mehrmonatigen Rechtsstreit. Die Experten der FХР glauben, dass die Verfahrensweise des CAS bis zu 4 bis 8 Monate dauern wird. Doch die Tatsache, dass eine offizielle Anfrage gestellt wurde, ändert die Situation: Die internationale Fachverbände müssen nun ihre Entscheidung mit ausreichenden rechtlichen Gründen begründen. Gleichzeitig setzt FХР weiterhin auf alternative Turniere und Zweispielerwettkämpfe, um den Verlust der Wettkampfpraxis für Spieler aller Altersgruppen zu minimieren. Die Rückkehr in die Weltelite bleibt eine strategische Priorität – und jetzt liegt das letzte Wort bei den Richtern des CAS.