Ovechkin wurde zum Kandidaten der Pädagogischen Wissenschaften ernannt.
Der legendäre Stürmer und Rekordhalter bei den Abgelegten Pucks, Alexander Ovechkin, hat seine Dissertation erfolgreich abgeschlossen. Das 145 Seiten umfassende Werk befasst sich mit den komplexen Methoden der Vorbereitung von Eishockeyspielern. Im Mittelpunkt steht die vergleichende Analyse zweier führender Eishockey-Systeme. Der Autor erläutert ausführlich, wie die nordamerikanische und die russische Schule bei der Ausbildung junger Sportler vorgehen. Laut Ovechkins Ergebnissen legt die russische Tradition historisch gesehen den Schwerpunkt auf die Technik des Schlittschuhführens und den spielerischen Denken. Die westlichen Experten hingegen legen Wert auf die Schnelligkeit und athletische Stärke. Der Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass es sinnvoll ist, beide Ansätze bei der Ausbildung der Spieler zu kombinieren, je nachdem, wie die Spieler mit der Zeit heranwachsen. Der wissenschaftliche Rat hob die praktische Bedeutung der Arbeit hervor und verlieh dem Doktoranden den akademischen Grad des Kandidaten der Pädagogischen Wissenschaften.
Wird der Eishockeyspieler nach dem Ende seiner Profikarriere voll und ganz in die akademische Welt eintreten?