Kai Havertz: 2 Tore und 1 Vorlage in 4 Spielen – Der Deutsche rettet den „Arsenal“
Kai Havertz ist endgültig nicht mehr ein „Projekt für die Zukunft“ im Kader des „Arsenal“. In den letzten Wochen zeigt der deutsche Stürmer genau jene Gelassenheit, die den Londonern in den entscheidenden Phasen der Saison so sehr fehlte. Vier Spiele, zwei präzise Tore und eine Vorlage – das sind die statistischen Daten, hinter denen sich die zunehmende Bedeutung des Spielers für das Ergebnis verbirgt.
Mikel Arteta hat für Havertz die ideale taktische Position gefunden: Er ist kein klassischer „Neunte“, sondern ein universeller Verbindungsmann, der in die Strafraumverteidigung wechseln kann, Luftduelle gewinnen kann und Raum für Sak und Martin schafft. In Spielen, in denen der „Arsenal“ auf eine starke Gegenwehr oder Druck des Gegners trifft, übernimmt Havertz die Initiative. Seine Tore und Vorlagen finden statt in entscheidenden Momenten – wenn der Spielstand unausgeglichen ist oder der Team benötigt, die Situation zu entscheiden.
Der psychologische Aspekt ist hier ebenfalls wichtig. Nach der Anpassungsphase in England hat Havertz Selbstvertrauen gewonnen. Er hat keine Angst davor, die Initiative zu ergreifen, und wählt seine Positionen sorgfältig aus. Er gibt das Ball immer seltener unter Druck ab. Das ist genau der „Clutch-Faktor“, der Spieler von hohem Niveau von einfachen Qualitätsspielern unterscheidet.
Für den „Arsenal“ ist Havertz ein Signal dafür, dass die Mannschaft ernsthafte Champions-Ambitionen hat. In der Kampf um die Titel brauchen die Mannschaft nicht nur stabilisierte Startformationen, sondern auch Spieler, die in kurzer Zeit Entscheidungen treffen können. Havertz zeigt, dass er bereit ist, solcher Spieler zu werden. Wenn seine Form erhalten bleibt, wird der „Arsenal“ eines der gefährlichsten Werkzeuge für den Sieg in dieser Saison in den Händen haben.