Schischkin: „Zenit“ hat bereits mit einem Fuß den Sieg in der Meisterschaft in der Hand. Es bedarf eines Wunders, damit Krasnodar gewinnen kann.
Roman Schischkin: „Krasnodar muss hoffen, dass ein Wunder geschieht – aber das ist unwahrscheinlich.“
„Alles liegt in den Händen von Zenit. Ihnen muss einfach nur nicht zu viel verloren gehen. Für sie ist das besser als alles andere. Rostow kann Punkte von jedem Gegner wegnehmen – aber hier steht die ganze Meisterschaft auf dem Spiel. Ich denke, eine so erfahrene Mannschaft mit einem so erfahrenen Trainer sollte es schaffen. Selbst wenn Zenit nur gewinnen müsste, würden sie es mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent schaffen. Es bleibt also zu hoffen, dass ein Wunder geschieht – aber das ist unwahrscheinlich. Wenn Krasnodar Dinamo besiegt hätte, wäre alles in ihren Händen gewesen – aber sie haben Fehler gemacht.“
Die Expertenbewertung klingt unentschieden. Die Spieler aus Sankt Petersburg befinden sich in einer idealen Turnierlage: Es reicht für sie aus, ein Unentschieden zu erzielen, um die Goldmedaille zu gewinnen. Die Situation für Krasnodar ist wirklich entmutigend – der Verlust von Punkten im Spiel gegen Dinamo hat ihre Chancen auf den Titel zerstört. Jetzt hängt das Schicksal der Meisterschaft vollständig vom Ausgang eines Spiels im Gazprom-Arena ab. Wunder im Sport kommen zwar vor, aber die aktuelle Form und die Ressourcen der Mannschaft zeigen das Gegenteil.