„Ak Bars“ hat das Spiel ausgeglichen. „Jugra“ schaffte es ins Finale: Die wichtigsten Ergebnisse des Tages.

**Spielerische Ergebnisse des Tages**

„Ak Bars“ gab im zweiten Spiel einen entschlossenen Antwortstoß gegen „Lokomotiv“. Dieses sportliche Duell zeigt einmal mehr, dass es in einer Serie keinen einzigen Sieger gibt, auf den man blind setzen kann. Optisch gesehen gingen die Spieler aus Kazan ohne größere Probleme ins Finale des Gagarin-Pokals. Doch in diesem Playoff mussten sie noch nie nach einer Niederlage eine neue Strategie entwickeln. Die Leistung der Spieler von Anvar Gatiyatulin zeigt deutlich ihre Championstalente. Man spricht viel über Mitchell Miller, der den ersten Hattrick in der Geschichte erzielte. Doch die entscheidende Rolle spielte wieder Timur Bilyalow. Der Torwart war in bester Form und sorgte dafür, dass die Mannschaft in kritischen Momenten durchgehalten konnte.

In der Spielweise hatten die Spieler aus Jaroslawl wenig Erfolg. Die Spieler von „Lokomotiv“ hielten sich bis zum Schluss an die Eishockey-Ecke und zeigten, dass es den Spielern aus Kazan in den nächsten Spielen nicht leicht werden wird. Die Fähigkeit, hart zu kämpfen und richtig zu spielen, hat die Mannschaft in der Lage, eine Serie mit hohem Schwierigkeitsgrad zu bestreiten. Der Stürmer Georgi Ivanov hat recht: Die Spieler aus Jaroslawl kamen mit einer falschen psychologischen Einstellung auf die Eis. Für die entscheidende Phase der Saison ist das seltsam, aber Menschen sind keine Maschinen – Fehler kommen vor. Wichtig ist, sie nicht in eine Systematik zu verwandeln. Vor uns liegt ein Spiel in Kazan, wo „Ak Bars“ bisher noch keine Niederlage in diesem Playoff erlitten hat. Bob Hartley und Alexander Radulov müssen die Mannschaft dringend wieder in die richtige Spielweise bringen.

In der VHL wurde der zweite Teilnehmer des Finales gekannt. „Jugra“ schaffte es mit großer Anstrengung, „Neftianik“ im entscheidenden siebten Spiel zu besiegen (2:1). Die Spieler aus Severia führten mit 3:0, aber dann ließen die Kräfte nach, und die Serie wurde zu einem nervenaufreibenden Spiel. Der Grund des Problems liegt in der gewählten Taktik. Es ist nicht möglich, ständig auf hoher Geschwindigkeit zu spielen und den Gegner dazu zu zwingen, Fehler zu machen. Es braucht andere Mittel, um das Spiel zu kontrollieren. „Jugra“ muss vor dem Finale gegen „Chimika“ noch viel arbeiten, um ihre Fehler zu korrigieren. Im Moment kann man keinen klaren Favoriten nennen, aber ich hoffe, dass wir alle sieben Spiele gewinnen können und dass ich persönlich nach Woskresensk kommen kann.

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