Der Misserfolg in San Siro: „Milan“ entließ Allegri, Furlani, Tare und Moncada nach dem Scheitern in der Champions League.
Der italienische Verein traf eine beispiellose Entscheidung in der Personalierendung. Nach dem Scheitern in der Qualifikation für die Champions League kündigte die Führung von „Rossoneri“ eine vollständige Neuausrichtung des Management- und Trainerstabs an. Damit wurde eine endgültige Lösung für die missglückende Saison getroffen.
Vier Schlüsselfiguren wurden aus dem Team entlassen. Der Trainer Massimiliano Allegri verließ seinen Posten, da er es nicht schaffte, den Verein wieder in die Spitze des europäischen Fußballs zu bringen. Der Geschäftsführer Giorgio Furlani und der Sportdirektor Iglio Tare traten ebenfalls zurück – ihre strategischen Entscheidungen wurden als ineffektiv angesehen. Zudem wurde der Leiter der Scoutingabteilung, Jeffrey Moncada, entlassen. Seine Arbeit bei der Suche und Einführung neuer Talente brachte keine erwarteten sportlichen Erfolge.
Das Scheitern in der Champions League war für die Eigentümer des Vereins der letzte Tropfen auf dem Berg. Jetzt muss „Milan“ eine umfassende Umstrukturierung durchführen: Es ist notwendig, einen neuen Trainer zu finden, einen neuen Sportstab aufzubauen und die Transferestrategie komplett neu zu überdenken. In der Verwaltung wurden bereits Verhandlungen mit potenziellen Kandidaten begonnen. Es wird darauf gesetzt, dass es sich um Experten handelt, die bereits Erfahrung in der Spitzenliga haben.
Die Fans von „San Siro“ erwarten grundlegende Veränderungen. Eine neue Ära in der Geschichte von „Rossoneri“ ist zu Ende gegangen. Vor ihnen liegt ein schwieriger, aber notwendiger Weg, um wieder an die Spitze des italienischen und europäischen Fußballs zu gelangen.