„Es war keine endgültige Entscheidung“: Tuhel erklärte, warum Palmer nicht in die Nationalmannschaft aufgenommen wurde.
Der Trainer der englischen Nationalmannschaft, Thomas Tuhel, kommentierte erstmals ausführlich die Entscheidung bezüglich der Aufstellung. Dabei wurde Koull Palmer aus der Mannschaft ausgeschlossen. Der deutsche Trainer betonte zwei Aspekte: die körperliche Eignung des Spielers sowie seine Leistung in der jeweiligen taktischen Situation.
Laut Tuhel konkurrierten als „rechter Mittelstürmer“ Jude Bellingham, Morgan Gibbs-Wight und Eberich Eze miteinander. Diese Spieler hatten eine stabile Saison und zeigten die beste Leistung während der Trainingsläufe. Interessanterweise steht die Aussage „unzureichende Leistung“ Palmer in Widerspruch zu seinen Ergebnissen in der Vereinsmannschaft. Wahrscheinlich bewertete das Trainerteam die Leistung auf nationaler Ebene oder bestimmte taktische Aufgaben, bei denen es darum ging, in der Defensive zu spielen und Druck auszuüben.
Experten verbinden die Entscheidung von Tuhel mit dem Streben nach einem systematischen Gleichgewicht. Bellingham schließt die Angreifer ein, Eze ist gefährlich in der Flankenspielbewegung und in der Konfrontation. Gibbs-Wight bringt Kreativität in die Schlussphase. Palmer hingegen, trotz seiner hervorragenden individuellen Qualitäten, ist eher effektiv als freier Mittelstürmer oder falscher Stürmer. Dabei hat er mehr Spielraum für Entscheidungen und weniger Anforderungen an die defensiven Aufgaben.
Für Palmer ist das keine Verurteilung, sondern eine taktische Herausforderung. Tuhel ist bekannt für seine Ansprüche an Disziplin, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, persönliche Leistung für die Struktur der Mannschaft zu opfern. Wenn Palmer seine Spielweise anpasst und die vorgeschlagene Spielweise versteht, dann ist seine Rückkehr in die Hauptmannschaft nur eine Frage der Zeit. Die nächsten Spiele in der Liga werden eine Gelegenheit für ihn sein, zu beweisen, dass seine Leistung in der Vereinsmannschaft auch auf internationaler Ebene zum Tragen kommt.