„Fünf ‚Zehner‘ sind nicht notwendig“: Tuhle erklärte seinen Entschluss bezüglich von Foden, Palmer und Gibbs-Wight.
Der Chefcoach der englischen Nationalmannschaft, Thomas Tuhle, kommentierte die Ablehnung von Philip Foden, Cole Palmer und Morgan Gibbs-Wight aus dem Kader. Laut dem Experten war die Entscheidung nicht einfach, aber sie wurde aus einer strengen taktischen Notwendigkeit heraus getroffen.
„Es gab viele schwierige Telefonate. Für einige Spieler ist das eine Frage der Positionen: Wir brauchen eine ausgewogene Mannschaft. Wir können nicht fünf ‚Zehner‘ haben“, sagte Tuhle. „Auch wenn das schmerzhaft war, glaube ich, dass dies die richtige Entscheidung für England ist.“
Die Entscheidung des Trainers unterstreicht seine Ausrichtung auf eine strukturierte Disziplin. Im modernen Fußball führt die Überfüllung der Mannschaft mit Spielern einer bestimmten Position oft zu einem Ungleichgewicht in der Mannschaftsstruktur – besonders in Situationen mit einem dicht gefüllten Kalender und der Notwendigkeit einer taktischen Flexibilität. Foden, Palmer und Gibbs-Wight besitzen sicherlich hohe Qualitäten, aber ihre ähnlichen Funktionen im zentralen Angriffsbereich zwangen den Trainer dazu, eine Entscheidung zur Universalität und Rotationsfähigkeit zu treffen.
Tuhle, der für seine Ansprüche an die Spielstruktur bekannt ist, machte klar, dass der Status eines Stars keine Garantie für einen Platz in der Mannschaft darstellt. Die englische Nationalmannschaft unter seiner Leitung setzt auf Spielpraxis und taktische Vielfalt – nicht auf die einfache Summierung individueller Talente. Wie die Zeit zeigen wird, wird dieser Grundsatz die Grundlage für zukünftige Siege sein – oder aber eine Quelle für Diskussionen in der Presse. Doch der Trainer hat bereits seine Prioritäten festgelegt: Das Gleichgewicht ist wichtiger als die Namen der Spieler.