Vier Tore für „Villa“ – wer hat dem „Liverpool“ die Show gestohlen?

Die hervorragende Leistung von „Aston Villa“ ist keine vorübergehende Glückseligkeit, sondern das Ergebnis einer perfekten vertikalen Spielweise und einer intensiven Pressingstrategie. Wenn man den Man of the Match auswählen müsste, dann deuten die Statistiken sowie die taktische Situation darauf hin, dass es Ollie Watkins ist. Seine Aktionen hinter den Verteidigern, seine Beteiligung an jedem der vier Tore sowie seine unermüdliche Pressingstrategie haben die Struktur von „Liverpool“ bereits vor dem Finale zerstört.

In der modernen Fußballsprache wird der Titel des besten Spielers jedoch immer häufiger nicht nur an Torjäger vergeben, sondern auch an diejenigen, die die Spielzüge entwickeln. John McGinn war heute genau dieser „Metronom“, der die Spielzüge in schnelle Angriffe verwandelte. Emilio Martínez sorgte für die nötige Sicherheit, sodass die Mannschaft in der Lage war, in Führung zu gehen.

Fazit: Watkins ist der offensichtlichste Kandidat, wenn es um die Leistung im Spielverlauf und die Wirkung auf das Spielgeschehen geht. Doch der wahre Sieg von „Villa“ ist das Ergebnis einer kollektiven Disziplin – jeder Spieler hat seine Rolle perfekt ausgeführt. Und wer, meinen Sie, war der Hauptheld dieses Spiels?