Bernardo Silva legt eine Deadline fest: „Ich möchte vor dem Beginn der Weltmeisterschaft wissen, welcher Verein mein zukünftiger Arbeitgeber sein wird.“ Der portugiesische Mittelfeldspieler hat die Entscheidung bezüglich seines zukünftigen Vereins endgültig getroffen. Er bestätigte die Informationen, die bereits im Frühjahr über ihn verbreitet wurden. Er hat die klare Absicht, bis zum Beginn der Weltmeisterschaft zu entscheiden, welcher Verein sein zukünftiger Arbeitgeber sein wird. Laut Silva möchte er zum Turnier in der Nähe der Nationalmannschaft kommen, damit er sich voll und ganz auf die Fußballaufgaben konzentrieren kann – und nicht auf Verhandlungen.

Eine solche Ankündigung ändert die Situation auf dem Sommermarkt erheblich. Der Vertrag des Spielers mit dem Verein steht kurz bevor. Mehrere europäische Großvereine versuchen, die Vertragsunterlagen zu erzwingen. Silvás Wunsch, alle Formalitäten bis zum Beginn der Weltmeisterschaft zu klären, bedeutet, dass die Konkurrenten gezwungen sind, die Verhandlungen zu beschleunigen und bereits in den nächsten Wochen eine Entscheidung zu treffen. Für die portugiesische Nationalmannschaft ist das definitiv ein Vorteil: Die Mannschaft erhält einen Führer, der sich nicht mit Medienrummeln und Agentenintrigen beschäftigen muss. Jetzt liegt es an den Sportdirektoren, Entscheidungen in kurzer Zeit zu treffen.