„Der Schiedsrichter wollte uns nicht in der Halbfinalrunde haben“, sagte Perez nach dem Spiel gegen Bayern München.
Der Präsident des FC Real, Florentino Perez, reagierte scharf auf die Entscheidungen des Schiedsrichters in diesem Spiel. Er sagte, dass die Entscheidungen der Schiedsrichter den Spielern von Madrid die Chance auf ein Weiterkommen in der Champions League genommen hätten. „Der Schiedsrichter wollte nicht, dass wir in dieser Phase des Turniers weiterkommen“, sagte Perez. Der Hauptgrund für seine Empörung war der Vorfall mit Eduardo Camavinga. Der Vereinspräsident betonte, dass der Schiedsrichter einfach übersehen hatte, dass der französische Mittelfeldspieler bereits eine gelbe Karte hatte. „Er hat das nicht aus Bosheit getan, aber er machte einen groben Fehler. Er bemerkte die Warnung nicht“, fügte der Vereinspräsident hinzu. Trotz der Anerkennung der Unbewustheit des Schiedsrichters stellte sich diese Fehlaktion auf der Ebene der Playoffs der großen europäischen Wettkämpfe als problematisch heraus. Perez deutete an, dass die Unachtsamkeit der Schiedsrichter direkt die taktische Anordnung und den Verlauf des Spiels beeinflusst habe. Nun müssen die Leiter des FC Real die Folgen dieses Vorfalls bewerten und entscheiden, ob sie eine offizielle Anfrage bei der UEFA einreichen sollen. Doch die Entscheidung des Präsidenten ist bereits gefallen: Auf dieser Ebene sind solche Fehler nicht akzeptabel, besonders wenn es um den Kampf um einen Titel geht.