Perse ist wütend: „Warum wird immer Druck auf den FC Real ausgeübt, und nicht auf den Atlético?“
Der Präsident des spanischen Fußballvereins Real Madrid, Florentino Pérez, hat erneut das Thema der Doppelstandards im spanischen Fußball angesprochen. Er reagierte emotional auf die wiederkehrenden Kritiken an den Königlichen Verein. „Warum greifen sie niemals gegen andere Mannschaften an? Warum greifen sie niemals den Atlético Madrid an? Immer nur Real…“, sagte Pérez. Seine Worte klangen vor dem Hintergrund einer lang anhaltenden Diskussion über die Vorurteile der Schiedsrichter und der Medien. Laut Pérez werden solche Vorfälle, bei denen es um Konkurrenten aus der Hauptstadt geht, von den Kontrollorganen und der Presse ignoriert. Solche Aussagen kommen nicht zum ersten Mal von Pérez. Doch dieses Mal war seine Rhetorik besonders hart. Der Verein erwartet offizielle Erklärungen von der La Liga und der spanischen Fußballvereinigung. Zunächst einmal ist die Öffentlichkeit gespalten: Einige sehen in Pérez’ Worten eine gerechte Kritik an dem bestehenden System. Andere betrachten sie als Versuch, die Aufmerksamkeit von den sportlichen Ergebnissen abzulenken. Die Situation entwickelt sich weiter, und Real Madrid bereitet sich auf die nächsten Spiele vor – unter dem Druck der hohen Informationsüberlastung.