Perse beendete das Thema: Der neue Trainer des Real Madrid steht noch in der Schattenrolle.
Florentino Pérez, der Präsident des Real Madrid, verhinderte entschlossen, dass Journalisten Informationen über die Zusammensetzung des Trainerteams erhalten konnten. Auf direkte Fragen nach demjenigen, der in der nahen Zukunft das Team führen wird, antwortete der Vereinspräsident vage, aber klar: „Ich bin heute nicht hier, um zu kommentieren.“
Diese diplomatische Zurückhaltung ist ein bewährtes Mittel von Pérez – er setzt dieses Mittel ein, wenn die Verhandlungen in der Endphase stehen oder wenn die Führung die Informationen absichtlich bis zum letzten Moment zurückhalten will. Traditionell veröffentlicht der Verein keine Details bezüglich der personellen Veränderungen, bevor der Vertrag offiziell unterschrieben wird und der neue Trainer vorgestellt wird. Derzeit versuchen spanische und europäische Medien, Rückschlüsse auf mögliche Kandidaten zu ziehen. Doch im Hauptsitz in der Calle Conta-Espina herrscht völlige Stille. Pérez deutete an, dass jegliche Spekulationen nur Gerüchte bleiben werden, bis die „Schweinefleischverarbeitungsbetriebe“ den Namen des neuen Trainers offiziell bekanntgeben. Experten und Fans analysieren weiterhin die Situation, aber die endgültige Entscheidung liegt bei dem Präsidenten, der daran gewöhnt ist, in Ruhe zu handeln – und nicht in den Sport-Talkshows.