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Von der Belustigung bis zu den Königen von England: Wie Arteta das Fluchwort „Arsenal“ beseitigte

20.05.2026 09:09 · 3 просмотров

Von der Verachtung bis zu den Königen Englands: Wie Arteeta das „Fluchwort“ von Arsenal beseitigte

Als Michel Arteeta im Dezember 2019 „Arsenal“ übernahm, durchlebte der Londoner Verein eine der schwierigsten Phasen in seiner Geschichte. Das Fehlen der Champions League, Personalprobleme sowie jahrelang keine bedeutenden Erfolge machten den Verein zum Objekt der Verachtung. Es schien, als wäre die Ära großer Erfolge endgültig hinter uns gegangen.

Die erste Saison brachte zwar den FA Cup, doch die Euphorie verwandelte sich schnell in die harte Realität. Mehr als fünf Jahre lang konnte „Arsenal“ keine wichtigen Titel gewinnen. Das Geduld der Fans wurde aufgebracht, und im Medienbereich etablierte sich der Begriff „ewiger Zweite“. Der Verein verlor regelmäßig die Titelkämpfe, was die Skepsis der Fans nur noch verstärkte.

Doch die aktuelle Saison war eine Wendepunkt. Arteeta schuf nicht nur eine taktisch gut organisierte Struktur, sondern auch eine grundlegende Veränderung in der Psyche des Teams. Als das Kalenderjahr wieder zu einem üblichen Test wurde, zeigte „Arsenal“ keine Angst. Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten kehrte der Verein in die Premier League zurück – und beseitigte damit das „Fluchwort“ von „fast-Champions“.

Dieser Titel ist nicht nur eine statistische Zahl. Es ist ein historischer Wendepunkt, der den heutigen Verein von der legendären Saison der „Unbesiegbaren“ im Jahr 2004 trennt. Der spanische Trainer hat gezeigt, dass systematische Arbeit, harte Standards und strategisches Durchhaltefähigkeit dazu führen können, dass ein Verein von einem Objekt der Verachtung zu einer dominierenden Kraft im englischen Fußball wird.

Vor uns liegt das Finale der Champions League. Wenn vor ein paar Jahren eine solche Aussicht noch als Fantasie erschien, dann geht „Arsenal“ heute als vollwertiger Anwärter auf einen Titel in den entscheidenden Spiel. Der Weg von der Verachtung bis zur Spitze ist fast vollendet. Es bleibt nur noch der letzte, wichtigste Schritt übrig.