Der Kampf um die „Zehn“: Wer wird von Tucholsky bereits in den ersten Minuten auf die Weltmeistersch…
Der Kampf um die „Zehn“: Wer wird von Tuhle in den ersten Spielminuten auf die Weltmeisterschaft eingesetzt werden?
Thomas Tuhle hat wohl die talentierteste Mittelfeldspielerin in der Geschichte der englischen Nationalmannschaft in seiner Hand. Doch diese Fülle an Talenten stellt dem deutschen Trainer eine schwierige Aufgabe vor: Wer wird der Hauptangreifer auf der Weltmeisterschaft 2026 sein? Die Zahlen der aktuellen Saison lassen die Diskussion nur noch weiter eskalieren.
Morgan Rogers zeigt eine phänomenale Leistung – 23 Punkte in der Formel „Tor+Pass“. Er bietet dem Trainer eine Option mit hoher Mobilität und einer scharfen Schlusskraft. Jude Bellingham ist bereits eine Weltklasse-Spielerin; seine 12 G/A-Score zeigen nicht die ganze Tiefe seiner Wirkung auf das Spiel, besonders in den entscheidenden Phasen und beim Kampf um den Ball. Cole Palmer mit 13 G/A-Score ist ein fähiger Spieler, der in der Schlussphase die Entscheidungen treffen kann. Phil Foden mit 18 G/A-Score verbindet Dribbling, Druck und Torchancen. Er bleibt der vielseitigste Spieler aus der Gruppe.
Die Wahl der „Zehn“ für Tuhle ist nicht nur eine statistische Frage, sondern auch eine Frage des taktischen Gleichgewichts. Der Deutsche schätzt Struktur, Verticalität und die Bereitschaft, ohne Ball zu spielen. Rogers und Palmer können als „Falsche Neunen“ oder als Informanten fungieren. Bellingham eignet sich ideal für das „Box-to-Box“-System. Foden kann an die Flanke wechseln, um die zentrale Zone freizumachen. In einem System mit drei Mittelfeldspielern kann die „Zehn“ sich in eine freie Playmaker-Rolle verwandeln, die zwischen den Linien des Gegners agiert.
Statistiken sind nur die Spitze des Eisbergs. Auf der Weltmeisterschaft werden taktische Disziplin, Erfahrung in großen Spielen und die Chemie mit den Partnern entscheidend sein. Tuhle muss nicht den am wenigsten effektiven Spieler wählen, sondern denjenigen, der am besten in das Team passt. Für den Moment können die englischen Fans nur applaudieren: Eine solche Auswahl zu haben, ist eine Privilegierung, von der viele Top-Nationalmannschaften träumen. Und wer sehen Sie in der Startelf?