Zerstörung der Tribünen: Fans des „Anderlecht“ haben nach dem Finale des belgischen Pokals Hunderte …
Zerstörung der Tribünen: Fans des „Anderlecht“ haben nach dem Finale des belgischen Pokals Hunderte von Sitzen zerstört.
Das letzte Finale des belgischen Pokals, in dem „Anderlecht“ gegen „Union Saint-Gilloux“ verlor, endete nicht nur mit einer sportlichen Enttäuschung für den brüsserischen Verein, sondern auch mit einem großen Unfall auf den Tribünen. Direkt nach dem Schlusspfiff veranstaltete eine Gruppe von Fans, die sich mit dem Sieg nicht abfinden wollten, Unruhen in ihrem Bereich. Nach ersten Berichten wurden mehrere Hundert Plastik-Sitze zerstört und beschädigt. Dies verursachte erhebliche Schäden an den Infrastrukturen des Stadions.
Solche Protestaktionen sind leider nicht neu im europäischen Fußball. Doch sie führen immer zu strengen Sanktionen seitens der Fußballverbände. Der Verein muss sich vor dem Disziplinarkomitee der Königlichen Belgischen Fußballvereinigung wegen der Handlungen seiner Fans rechtfertigen. Es wird erwartet, dass „Anderlecht“ eine hohe Strafe erhält und möglicherweise auch die Tribünen für die nächsten Heimspiele geschlossen werden müssen. Die Leitung des Stadions hat bereits angekündigt, dass die Reparaturarbeiten beginnen werden und die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt werden.
Für „Union Saint-Gilloux“ war der Sieg im Pokal historisch. Doch die Freude der Sieger wurde durch die Zerstörung der Tribünen in den benachbarten Bereichen überschattet. Fußball sollte weiterhin auf dem Rasen stattfinden – und nicht auf den Tribünen. Es stehen offizielle Untersuchungen, Berichte und Schlussfolgerungen an, die dazu führen sollen, dass Vereine und Fankomitees darüber nachdenken, welche Preis echte Emotionen haben.