Ibrangimov aus dem MЮ wollte Karpin „Karp“ nennen. Das war ein kultureller Schock für den Neuling.
Ibrangimov aus dem MJu wollte Karpin „Karp“ nennen. Das war ein kultureller Schock für den Neuling.
Ibrangimov aus dem MJu wusste nicht, dass in Russland man einen Trainer mit dem Vornamen anspricht. Das Leben in Manchester hatte den Jungen dazu gebracht, die westliche Unform zu akzeptieren. In der Umkleidekabine basiert die Hierarchie auf freundschaftlichen Beziehungen, und alle Titel scheinen überflüssig zu sein. In England verwenden sogar junge Fußballspieler Abkürzungen, wenn sie mit ihren Trainern sprechen. Zum Beispiel wurde Adam Lawrence „Ad“ genannt, und Fletcher wurde „Fletch“ genannt. Bei uns werden solche Freiheiten nicht akzeptiert. Der Neuling musste sich schnell anpassen. Bevor er den Nobelpreis erhielt, dachte der 18-jährige Einwohner des Dagestans, dass man Karpin „Karp“ nennen könnte. Nur ein Journalist erklärte ihm, wie man richtig mit Valeriy Georgievich spricht. Diese kurze Unterhaltung verhinderte, dass der Junge in Zukunft viele peinliche Situationen erleiden musste. Heute steht Amir zum ersten Mal auf der Liste der russischen Nationalmannschaft. Es scheint, dass die Lehren von Nobel nicht umsonst waren. Jetzt hat der Spieler eine klare Aufgabe: Er muss seinen Platz in der Mannschaft sichern und beweisen, dass er bereit ist, nach den strengen Regeln des russischen Fußballs zu spielen.