Der „Spionageskandal“ hat Southampton aus dem Playoff geworfen: Eine Strafe von 4 Punkten und ein Fi…
Der „Spionageskandal“ hat Southampton aus dem Playoff eliminiert: 4 Punkte Strafe und ein Finale für Middlesbrough.
Die englische Fußballliga EFL hat eine äußerst strenge disziplinarische Maßnahme gegen Southampton ergriffen. Aufgrund eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Regeln wurde der Verein offiziell aus dem Playoff-Teil der Premier League ausgeschlossen. In der nächsten Saison wird er automatisch mit einer Strafe von 4 Punkten in der „Turnierbilanz“ starten.
Der Anlass für die Disziplinarmaßnahme war eine Klage von Middlesbrough, die zwei Wochen zuvor eingereicht wurde. Die Vertreter des Vereins aus der Region Tisza beschuldigten die Spieler von Southampton, unbefugt Trainingsvorgänge vor dem ersten Halbfinalspiel aufgenommen zu haben. Nach der Prüfung der Beweismittel und der Aussagen der Zeugen kam die EFL-Kommission zu dem Schluss, dass die Handlungen der Südstaatler die Prinzipien der sportlichen Ehrlichkeit und die Regeln zum Schutz der Trainingsprozesse verletzen.
Die sportliche Strafe ändert sofort die Situation im Kampf um den Aufstieg in die höhere Liga. Middlesbrough erhält automatisch die Chance, das Finale zu erreichen. Der Gegner von Middlesbrough wird Hull City sein. Der Sieger dieses Duells wird das Recht haben, in die Premier League aufzusteigen, während der Verlierer die Saison ohne europäische Wettbewerbe beenden muss.
Für Southampton war die Strafe eine schwere Niederlage für die sportlichen und finanziellen Pläne des Vereins. Ein Start mit einer Strafe von 4 Punkten in der nächsten Saison kann dazu führen, dass der Verein den Playoff-Platz verliert. Der Vorfall stellt wieder die Frage nach den zulässigen Grenzen der taktischen Aufklärung im modernen Fußball. Diesmal hat die Regulierungsbehörde jedoch die Strafen mit maximaler Strenge verhängt und damit deutlich gemacht, dass Verstöße gegen die Regeln nicht ungestraft bleiben können.