Howard öffnete die Tür: Gordon kann dieses Sommer das „Newcastle“ verlassen.
Howard öffnete die Tür: Gordon kann dieses Sommer das „Newcastle United“ verlassen. Eddy Howard bestätigte erstmals öffentlich, dass „Newcastle United“ keine Pläne hat, Anthony Gordon im Sommer zu veräußern. Der Kommentar des Trainers, gemacht in Anbetracht der Rückkehr des Verteidigers nach seiner Verletzung, klang äußerst pragmatisch: „Anthony ist erst einmal wieder in der Mannschaft, aber die Mannschaft hat in seiner Abwesenheit gute Leistungen gezeigt. Und ja, wir blicken auch in die Zukunft.“ Die Aussage bezüglich der „Zukunft“ ist ein direkter Signal an den Markt. Der Verein wird keine Maßnahmen ergreifen, um den Transfer zu blockieren, wenn es ein Angebot gibt, das mit der sportlichen und finanziellen Strategie des Vereins übereinstimmt. Zudem betonte der Trainer die Stabilität des Systems ohne Gordon, was die Risiken bei seinem möglichen Weggang verringert und dem Trainerstab mehr Spielraum für Manöver lässt. Aus Sicht des Marktes bleibt Gordon eines der am meisten verfügbaren Spieler in der Premier League. Seine Schnelligkeit, seine Pressing-Fähigkeit, seine Arbeit im Verteidigungsbereich sowie seine Fähigkeit, die Spielsituation zu entscheiden, machen ihn zu einem wichtigen Ziel für die Top-Vereine in England und Europa. Es wird erwartet, dass „Newcastle“ mindestens 70–80 Millionen Pfund für Gordon bietet. Diese Summe ist angesichts der aktuellen Entwicklungen auf dem Transfermarkt durchaus gerechtfertigt. Für „Newcastle“ könnte der Verkauf Teil einer umfassenden Umstrukturierung der Angriffslinie sein. Howard arbeitet seit langem an der Vielfalt der Spielsysteme. Die freigesetzten Mittel werden dazu verwendet, die Stabilität des Teams zu stärken oder die Position des Mittelstürmers zu verstärken. Dabei behält der Verein die Kontrolle über die Gehaltsstruktur – was in Zeiten finanzieller Krisen sehr wichtig ist. Das Sommer wird spannend werden. Howard hat deutlich gemacht, dass es im modernen Fußball keinen Platz für Sentimentalität gibt. Es gibt nur ein Gleichgewicht in der Mannschaft, taktische Flexibilität und langfristige Planung. Es bleibt zu erfahren, wer als Erster offiziell an die Tür von „St. James Park“ klopft und welchen Preis er für einen der herausragenden jungen Verteidiger der Liga bietet.