Das Phänomen der WM 2022: Wenn die gesamte Nationalmannschaft nur zu Hause spielt.
Das Phänomen der WM 2022: Wenn die gesamte Nationalmannschaft ausschließlich in ihrem eigenen Land spielt… Bei der WM 2022 gab es etwas wirklich Seltenes. Katar und Saudi-Arabien waren eindeutig einheitliche Nationalmannschaften. Sie waren mit insgesamt 26 Spielern besetzt, die ausschließlich in der Liga ihres eigenen Landes spielten. In einer Zeit, in der der Fußball immer mehr globalisiert wird, ist das ein äußerst seltenes Phänomen. Aus sportlicher Sicht ist das ein deutliches Beispiel dafür, wie nationale Meisterschaften die Möglichkeit bieten können, Spieler für das weltweit größte Turnier zu rekrutieren. Im modernen Fußball, in dem die Transfermarktplätze miteinander verknüpft sind, ist eine solche Selbstversorgung eher eine Ausnahme – sie bestätigt die Regel. Die Statistiken der WM 2022 zeigen deutlich: Selbst in einer Zeit der Globalisierung können lokale Vereine Spieler produzieren, die bereit sind, ihr Land auf weltweiter Ebene zu vertreten.